Hola
Als erstes schicke ich euch viel Waerme und Sonnenstrahlen, so dass in den kommenden Ostertagen sich der Fruehling in der Schweiz zeigen kann...
Ich nutze die Ostertage um Merida und seine Umgebung zu erkunden. Schon auf Anhieb habe ich eine einfache, aber sehr schoene Unterkunft in der Naehe des Zentrums gefunden.
Gestern Abend habe ich dann bereits das Ambiente der Stadt genossen. Ich finde, dass Merida viel Flair hat mit seinem kolonialischen Stil.
Ostern wird auch hier nicht speziell gefeiert. Viele nutzen die Feiertage um zu ihren Familien aufs Land zu fahren. Und die Kirchen sind natuerlich mit Glaubigen gefuellt, doch das Bild von vollen Kirchen gibt es auch sonst.
In den Geschaeften erfuhr ich, dass in der Naehe der Stadt, auf dem Land, Sisal hergestellt wird. Da zeigen dir Verkaufer ganze Fotoalbums mit ihren Familien, die gerade an der Arbeit sind. Uebrigens trage ich momentan ein Fussband aus Sisal, welches mir ein Verkaufer schenkte. Dies soll gut sein gegen Muecken. Heute kriegte ich auf jeden Fall keine Stiche ab!
Heute schaute ich mir die Maya-Staette von Uxmal an, was sehr sehenswert war. Es gibt viele Tempel und Pyramiden zu sehen und ich konnte sogar in Tempel hineingehen und auf eine Pyramide hochsteigen. Es war amuesant zu beobachten, wie zum Teil gewisse Touristen fast kollapierend auf der Hoehe ankamen, um dann ihre obligaten Fotos zu schiessen, kurz ihren Artgenossen unten zuzuwinken und dann wieder hinunter zu steigen. Da machte ich es lieber wie die Mexikaner; eine lange Weile im Schatten sitzen und die herrliche Aussicht geniessen!
Die Rueckfahrt dauerte dann auch eine sehr, sehr lange Weile; genauer gesagt 4 Stunden. Uxmal hat keine Bushaltestelle mit einem Schalter und darum sagt dir jeder Mexikaner, den du nach den Fahrzeiten fragst, dass der Bus in einer viertel Stunde - also naechstens - kommt. Doch ich nahms gelassen, war nicht alleine in der Situation und lernte so gerade noch andere Reisende kennen.
So, nun habe ich aber Hunger und such mir mal ein gemuetliches Restaurant. Ich wuensche euch viel Spass beim Schoggihasen-Essen.
Haste luego
Christina
Samstag, 22. März 2008
Montag, 17. März 2008
Schiefer Leuchtturm und Salsa zum Zweiten
Am Samstag machte ich einen Ausflug nach Puerto Morelo, das eine kleine Fischerstadt ist mit Atmosphäre. Gleich am Meer gibt es einen schiefen Leuchtturm, der an die verschiedenen Tornados erinnert. Leider sind solche Stürme auch hier aktuell.
Puerto Morelos ist ein verträumtes Städtchen mit wenig Touristen. Im Moment wird Playa del Carmen von Touristen überschwemmt. Die Mexikaner und Amerikaner haben "Spring breake" (Frühlingsferien). Von verschiedenen Lehrer und Mexikaner hörte ich schon im Voraus, dass die jungen Amerikaner ein "ausfallendes" Verhalten zeigen. Am letzten Freitag bekam ich dann ein Müsterchen im Ausgang zu sehen. Ich hoffe, dass es nach den Ostertagen wieder etwas ruhiger wird......
Gestern Abend hatte ich die Gelegenheit mit einigen von der Salsa-Klasse nach Tulum zum Tanzen zu fahren. Das Restaurant "La Zebra" befindet sich direkt am Meer und verfügt über wenig elektrisches Licht. So wird viel Kerzenlicht benutzt, was eine tolle Stimmung gibt. Die Tanzbühne befand sich am Strand zwischen Palmen und es hatte sogar ein paar Hängematten. Schon nur wegen der Atmosphäre war der Abend für mich ein Erlebniss, doch es war auch toll, meine Salsa-Kenntnisse mal umzusetzen. Je länger der Abend um so besser ging es.....
Ich wünsche allen eine gute Woche!
Christina
Puerto Morelos ist ein verträumtes Städtchen mit wenig Touristen. Im Moment wird Playa del Carmen von Touristen überschwemmt. Die Mexikaner und Amerikaner haben "Spring breake" (Frühlingsferien). Von verschiedenen Lehrer und Mexikaner hörte ich schon im Voraus, dass die jungen Amerikaner ein "ausfallendes" Verhalten zeigen. Am letzten Freitag bekam ich dann ein Müsterchen im Ausgang zu sehen. Ich hoffe, dass es nach den Ostertagen wieder etwas ruhiger wird......
Gestern Abend hatte ich die Gelegenheit mit einigen von der Salsa-Klasse nach Tulum zum Tanzen zu fahren. Das Restaurant "La Zebra" befindet sich direkt am Meer und verfügt über wenig elektrisches Licht. So wird viel Kerzenlicht benutzt, was eine tolle Stimmung gibt. Die Tanzbühne befand sich am Strand zwischen Palmen und es hatte sogar ein paar Hängematten. Schon nur wegen der Atmosphäre war der Abend für mich ein Erlebniss, doch es war auch toll, meine Salsa-Kenntnisse mal umzusetzen. Je länger der Abend um so besser ging es.....
Ich wünsche allen eine gute Woche!
Christina
Donnerstag, 13. März 2008
Tücken der Alltagsgespräche
In der Gastfamilie wohnt diese Woche noch ein Student aus Deutschland, der sich jeden Morgen noch ein paar Brote für die Mittagszeit zubereitet. Meine Gastmutter und ich schauten ihm gestern amüsiert zu, wie er da so seine Sandwiche zubereitete.
Als er gegangen war, fragte mich Irma, ob ich am Mittag auch etwas esse. Ich sagte, dass ich meistens Früchte esse, momentan gerade "piernas". Sie schaute mich fragend an und fragte, was für eine Frucht dies genau sei? Ich versuchte sie mit Worten und Luftzeichnungen zu beschreiben. Immer noch verstand sie nicht, was ich mit pierna meine.
Plötzlich sagte sie, ah du meinst "pera"?
Pera heisst Birne und pierna ist ein Bein....... ;-)
Wir haben uns dann vorgestellt, wie ich in der Mittagspause mich hinter das Bein des Lehrers mache..... Als ich zur Schule ging, rief sie mir hintennach, dass sie mir Guten Appetit am Mittag wünsche.
Auch ich sage, ¡que aproveche!
Christina
Als er gegangen war, fragte mich Irma, ob ich am Mittag auch etwas esse. Ich sagte, dass ich meistens Früchte esse, momentan gerade "piernas". Sie schaute mich fragend an und fragte, was für eine Frucht dies genau sei? Ich versuchte sie mit Worten und Luftzeichnungen zu beschreiben. Immer noch verstand sie nicht, was ich mit pierna meine.
Plötzlich sagte sie, ah du meinst "pera"?
Pera heisst Birne und pierna ist ein Bein....... ;-)
Wir haben uns dann vorgestellt, wie ich in der Mittagspause mich hinter das Bein des Lehrers mache..... Als ich zur Schule ging, rief sie mir hintennach, dass sie mir Guten Appetit am Mittag wünsche.
Auch ich sage, ¡que aproveche!
Christina
Sonntag, 9. März 2008
Salsa und Coba
Hola
Seit zwei Wochen besuche ich einen Salsa-Tanzkurs in einem oeffentlichen Sportzentrum. Es macht Spass am Abend noch etwas aktiv zu sein. Der Tanzkurs wird vor allem von Mexikaner besucht, so dass ich nebenbei noch gute Gelegenheit habe zum meine Sprachkenntnisse praktisch zu ueben. Anders als in der Schweiz besuchen hier auch viele Maenner den Kurs, so dass wir Frauen eigentlich immer einen Tanzpartner haben.
Gestern machte ich mit einer Japanerin und einem Hollaender einen Ausflug nach Coba, wo es eine Mayastaette Mitten im Wald gibt. Wir mieteten Fahrraeder und haben die verschiedenen Tempel und Pyramide besucht. Dort konnte ich dann auch meine erworbenen Konditionstraining von der Kinderkrippe ( ;-) ) umsetzten, da es in Coba die hoechste Pyramide von Yucatan gibt und man diese besteigen kann. Der Aufstieg hat sich gelohnt, denn die Aussicht war herrlich.
Spaeter machten wir dann noch einen kleinen Tripp durch den Jungle auf einem kleinen Feldweg. Ziemlich abenteuerlich und vor allem hoerte und sah man verschiedene Tiere. Hat mir echt gefallen.
Apropos Japaner. Einmal mehr finde ich, dass die Japaner ein spezielles Volk sind. Einerseits sehr prued. So spricht die Japanerin nicht von einem Penis, sondern von einem Elemento und als sie das erste mal einen Tanga sah, machte sie ganz entsetzte Augen. Anderseits schmeisst sie sich an die Maenner, dass es denen schon fast klebrig wird.
Wuensche allen einen schoenen Sonntag und guten Start in die neue Woche.
Christina
Seit zwei Wochen besuche ich einen Salsa-Tanzkurs in einem oeffentlichen Sportzentrum. Es macht Spass am Abend noch etwas aktiv zu sein. Der Tanzkurs wird vor allem von Mexikaner besucht, so dass ich nebenbei noch gute Gelegenheit habe zum meine Sprachkenntnisse praktisch zu ueben. Anders als in der Schweiz besuchen hier auch viele Maenner den Kurs, so dass wir Frauen eigentlich immer einen Tanzpartner haben.
Gestern machte ich mit einer Japanerin und einem Hollaender einen Ausflug nach Coba, wo es eine Mayastaette Mitten im Wald gibt. Wir mieteten Fahrraeder und haben die verschiedenen Tempel und Pyramide besucht. Dort konnte ich dann auch meine erworbenen Konditionstraining von der Kinderkrippe ( ;-) ) umsetzten, da es in Coba die hoechste Pyramide von Yucatan gibt und man diese besteigen kann. Der Aufstieg hat sich gelohnt, denn die Aussicht war herrlich.
Spaeter machten wir dann noch einen kleinen Tripp durch den Jungle auf einem kleinen Feldweg. Ziemlich abenteuerlich und vor allem hoerte und sah man verschiedene Tiere. Hat mir echt gefallen.
Apropos Japaner. Einmal mehr finde ich, dass die Japaner ein spezielles Volk sind. Einerseits sehr prued. So spricht die Japanerin nicht von einem Penis, sondern von einem Elemento und als sie das erste mal einen Tanga sah, machte sie ganz entsetzte Augen. Anderseits schmeisst sie sich an die Maenner, dass es denen schon fast klebrig wird.
Wuensche allen einen schoenen Sonntag und guten Start in die neue Woche.
Christina
Montag, 3. März 2008
Eindrucksvolles Wochenende
Hola
Am Sonntag machte ich einen Ausflug nach Sian Ka'an, das ein Naturschutzgebiet südlich von Tulum ist. Ich zusammen mit neun Italiener, die mich gut aufnahmen, so dass ich jede Menge Spass hatte. Zudem war die Reiseleiterin eine Tessinerin und übersetzte mir noch alles ins Hochdeutsch; "Schweizerbonus sei dank".
Ich konnte drei Stunden auf einem Boot sein, sah einen Babydelphin und Schildkröten, die die längste Zeit neben dem Boot schwammen.
Und dann hatte ich meine erste Erfahrung mit Schnorcheln. Zum Glück waren einige Italiener Profis im Schnorcheln und haben sich mir angenommen. So hatte ich nach Anfangsschwierigkeiten, wo es einige Schlucke Salzwasser gab, den Dreh raus und konnte es richtig geniessen. Toll, was ich da alles sah! Grosse Fischschwärme und sogar einen Riesenkrebs. Ich wollte schliesslich fast nicht mehr aus dem Wasser. Doch es ging weiter in eine wunderschöne Bucht mit glasklaren Wasser, das als unser Schwimmbad erklärt wurde. Ein echtes Paradies, zumal nicht viele Touristen auf ein mal nach Sian Ka'an gehen dürfen.
Zum Abschluss wurden wir in einem kleinen Fischerdorf mit einem leckeren Fischessen verwöhnt.
Ich wünsche allen einen guten Wochenstart.
Christina
Am Sonntag machte ich einen Ausflug nach Sian Ka'an, das ein Naturschutzgebiet südlich von Tulum ist. Ich zusammen mit neun Italiener, die mich gut aufnahmen, so dass ich jede Menge Spass hatte. Zudem war die Reiseleiterin eine Tessinerin und übersetzte mir noch alles ins Hochdeutsch; "Schweizerbonus sei dank".
Ich konnte drei Stunden auf einem Boot sein, sah einen Babydelphin und Schildkröten, die die längste Zeit neben dem Boot schwammen.
Und dann hatte ich meine erste Erfahrung mit Schnorcheln. Zum Glück waren einige Italiener Profis im Schnorcheln und haben sich mir angenommen. So hatte ich nach Anfangsschwierigkeiten, wo es einige Schlucke Salzwasser gab, den Dreh raus und konnte es richtig geniessen. Toll, was ich da alles sah! Grosse Fischschwärme und sogar einen Riesenkrebs. Ich wollte schliesslich fast nicht mehr aus dem Wasser. Doch es ging weiter in eine wunderschöne Bucht mit glasklaren Wasser, das als unser Schwimmbad erklärt wurde. Ein echtes Paradies, zumal nicht viele Touristen auf ein mal nach Sian Ka'an gehen dürfen.
Zum Abschluss wurden wir in einem kleinen Fischerdorf mit einem leckeren Fischessen verwöhnt.
Ich wünsche allen einen guten Wochenstart.
Christina
Freitag, 29. Februar 2008
Wasserträgerin und Wäscheträgerin
Hola
Da hier ja sommerliche Temperaturen herrschen, ist das Bedürfniss nach Wasser hier enorm. So schleppe ich inzwischen kleine Kanister nach Hause und fülle sie in Flaschen um, die ich dann an meinem Rucksack mitschleppe.
Ein anderses ist meine Wäsche. Diese muss ich nämlich in einem der vielen Lavanderias waschen lassen. Ist eigentlich keine Problem, da es an jedem Ecken welche gibt. Diese Woche fehlten mir aber nach der Wäscherei zwei T-Shirts. Ich bin dann am nächsten Tag gleich noch einmal hin und hab es gemeldet. Die Frau meinte, dass sie bei jener Person nachfragt, die am Morgen gearbeitet hat. Nun müsst ihr wissen, dass dies eine kleine Lavandaria mit drei Angestellten ist. Zu diesem Zeitpunkt waren alle drei anwesend! Als ich am nächsten Tag hinkam, wurde mir gesagt, dass meine Wäsche komplett war als ich sie abholte..... aber nun ist ja Wochenende und morgen nichts Konkretes auf dem Programm steht, habe ich ja genügend Zeit um mir welche T-Shirts zu kaufen..... ;-)
Ich wünsche allen ein schönes Wochenende und bis bald.
Christina
Da hier ja sommerliche Temperaturen herrschen, ist das Bedürfniss nach Wasser hier enorm. So schleppe ich inzwischen kleine Kanister nach Hause und fülle sie in Flaschen um, die ich dann an meinem Rucksack mitschleppe.
Ein anderses ist meine Wäsche. Diese muss ich nämlich in einem der vielen Lavanderias waschen lassen. Ist eigentlich keine Problem, da es an jedem Ecken welche gibt. Diese Woche fehlten mir aber nach der Wäscherei zwei T-Shirts. Ich bin dann am nächsten Tag gleich noch einmal hin und hab es gemeldet. Die Frau meinte, dass sie bei jener Person nachfragt, die am Morgen gearbeitet hat. Nun müsst ihr wissen, dass dies eine kleine Lavandaria mit drei Angestellten ist. Zu diesem Zeitpunkt waren alle drei anwesend! Als ich am nächsten Tag hinkam, wurde mir gesagt, dass meine Wäsche komplett war als ich sie abholte..... aber nun ist ja Wochenende und morgen nichts Konkretes auf dem Programm steht, habe ich ja genügend Zeit um mir welche T-Shirts zu kaufen..... ;-)
Ich wünsche allen ein schönes Wochenende und bis bald.
Christina
Montag, 25. Februar 2008
Geführte und nicht geführte Ausflüge
Hola
Letztes Wochenende war ich die ganze Zeit unterwegs. Am Samstag stand ein geführter Ausflug nach Chichen Itza auf dem Plan. Ich erlebte ein volles touristisches Programm. Uns wurde sogar erzählt, welche Souvenire wir unbedingt, aber wirklich unbedingt kaufen müssen. Am Vormittag hielten wir noch in einer Cenote (Art ¨Höhle), wo wir schwimmen konnten. Die Cenote war zwar abgelegen, wurde aber von Hunderten von Touristen besucht. Es schien mir ein richtiger Wahlfahrtsort. Damit der Ort nicht überbevölkert wird von Touris ist die Zeit dort klar auf eine Stunde beschränkt. Ich fand in dieser Zeit nicht einmal einen ruhigen Ort. Alles in der Umgebung ist "vertouristisch". Da hat es sogar im hintesten Ecken dieser Umgebung noch einen Stand, wo dir was angeboten wird......
Von Chichen Itza bin ich sehr beeindruckt. Es ist halt schon noch einmal anders, wenn man solche beeindruckende Orte live sieht. Mein Konditionstraining in der Krippe vor meiner Abreise war übrigens überflüssig. Leider darf man die Pyramiden und Tempel nicht mehr besteigen, da es Unfälle gab.
Gestern war ich dann mit drei anderen Studentinnen auf Isla de Mujeres, das eine kleine Insel in der Nähe von Cancun ist. Eigentlich auch ziemlich touristisch, doch wir fanden einen kleinen Strand, wo hauptsächlich nur noch Mexikaner hinkamen. Verwöhnt wurden wir dort mit einem mega leckeren Fisch, der über dem offenen Feuer geräuchert wurde. Fortbewegt haben wir uns zuerst zu Fuss, wobei wir jedoch wegen der Hitze fast kollapierten. Doch zum Glück kam noch ein uralter Collectivo vorbei. Collectivos sind kleine Busse, die anhalten, wenn du am Strassenrand stehst und die Hand hochhälst und dich dort rauslassen, wo du möchtest. Sehr praktisch und günstig. Auf der Rückfahrt vom Strand zur Fähre, füllte sich der Bus dann mit MexikanerInnen, die von einem Baseballspiel kamen. Es herrschte ausgelassene Stimmung und wir hatten Fiesta in dem klappernden und rumpelden Bus.
So, nehme noch eine Abkühlung im Meer und dann geht es hinter das Lernen der Verben und Wörtchen.
Hast luego!
Letztes Wochenende war ich die ganze Zeit unterwegs. Am Samstag stand ein geführter Ausflug nach Chichen Itza auf dem Plan. Ich erlebte ein volles touristisches Programm. Uns wurde sogar erzählt, welche Souvenire wir unbedingt, aber wirklich unbedingt kaufen müssen. Am Vormittag hielten wir noch in einer Cenote (Art ¨Höhle), wo wir schwimmen konnten. Die Cenote war zwar abgelegen, wurde aber von Hunderten von Touristen besucht. Es schien mir ein richtiger Wahlfahrtsort. Damit der Ort nicht überbevölkert wird von Touris ist die Zeit dort klar auf eine Stunde beschränkt. Ich fand in dieser Zeit nicht einmal einen ruhigen Ort. Alles in der Umgebung ist "vertouristisch". Da hat es sogar im hintesten Ecken dieser Umgebung noch einen Stand, wo dir was angeboten wird......
Von Chichen Itza bin ich sehr beeindruckt. Es ist halt schon noch einmal anders, wenn man solche beeindruckende Orte live sieht. Mein Konditionstraining in der Krippe vor meiner Abreise war übrigens überflüssig. Leider darf man die Pyramiden und Tempel nicht mehr besteigen, da es Unfälle gab.
Gestern war ich dann mit drei anderen Studentinnen auf Isla de Mujeres, das eine kleine Insel in der Nähe von Cancun ist. Eigentlich auch ziemlich touristisch, doch wir fanden einen kleinen Strand, wo hauptsächlich nur noch Mexikaner hinkamen. Verwöhnt wurden wir dort mit einem mega leckeren Fisch, der über dem offenen Feuer geräuchert wurde. Fortbewegt haben wir uns zuerst zu Fuss, wobei wir jedoch wegen der Hitze fast kollapierten. Doch zum Glück kam noch ein uralter Collectivo vorbei. Collectivos sind kleine Busse, die anhalten, wenn du am Strassenrand stehst und die Hand hochhälst und dich dort rauslassen, wo du möchtest. Sehr praktisch und günstig. Auf der Rückfahrt vom Strand zur Fähre, füllte sich der Bus dann mit MexikanerInnen, die von einem Baseballspiel kamen. Es herrschte ausgelassene Stimmung und wir hatten Fiesta in dem klappernden und rumpelden Bus.
So, nehme noch eine Abkühlung im Meer und dann geht es hinter das Lernen der Verben und Wörtchen.
Hast luego!
Abonnieren
Posts (Atom)